22.02.2015

Haldenkunst - Halde Haniel

Überall im Ruhrgebiet verteilt sind Abraumhalden zu finden, die durch den Steinkohlebergbau entstanden sind. Auf vielen renaturierten Halden finden sich Kunstwerke und Skulpturen. Die Halde Haniel liegt für mich direkt um die Ecke. Heute bin ich dann mal wieder hochgestapft.















Je nach Witterung gibt es zwei Möglichkeiten, die Halde zu besteigen: Mit Wanderschuhen kann man problemlos einmal quer hoch. Dies wäre dann auch die Strecke, die von den Mountainbikern genutzt wird. Wenn es geregnet hat, ist es dort sehr rutschig und matschig. Alternativ nehmt Ihr einfach den normalen Weg.







































Von oben hat man eine tolle Fernsicht. 
Das Highlight ist seit 2007 die Installation "Totems" vom baskischen Maler und Bildhauer Augustin Ibarolla. Das sind über 100 bunt bemalte Eisenbahnschwellen, die in den Boden einzementiert wurden. Unterhalb der Installation befindet sich ein Amphitheater mit 800 Plätzen. Hier finden im Sommer regelmäßig Theaterveranstaltungen statt.Oben sieht es allerdings wenig gemütlich aus. Die Kuppe der Halde ist nicht begrünt. Bis auf die Eisenbahnschwellen wirkt alles recht kühl. Bei Sonnenschein erstrahlen die Farben der bunten Eisenbahnschwellen aber im vollen Glanz. Dann lohnt ein Besuch auf jeden Fall. Wenn man genau hinschaut, kann man auch Gesichter in einzelnen Eisenbahnschwellen erkennen. Wer gerne fotografiert, ist hier oben auf jeden Fall richtig aufgehoben.

Wenn Ihr mit dem Auto anreist, solltet Ihr eine der folgenden Adressen ins Navi eingeben:

Kleekampstraße/Birkhahnstraße
46145 Oberhausen

Kirchhellener Straße / Kreuzung Matzenbergstraße
46145 Oberhausen

Fernewaldstraße / Kreuzung Birkhahnweg
46244 Bottrop