22.02.2015

Die Sache mit dem guten Ton


Mit dem digitalen Ton beschäftige ich mich eigentlich erst, seit ich mit meiner digitalen Spiegelreflex filme. Die eingebauten, kleinen Mikrofone der Spiegelreflex sind wirklich nur etwas für den äußersten Notfall. Spätestens wenn man jemanden mit rund einem Meter Abstand zur Kamera platziert, sind die Nebengeräusche unglaublich anstrengend.
Ich habe mich zunächst mit den üblichen Aufsteck-Mikrofonen beschäftigt, die zum Nachrüsten angeboten werden. Irgendwie war mir das alles aber zu unpraktisch. Denn ich wollte im Urlaub auch mal einfach nur Atmo aufnehmen (Meeresrauschen, zirpende Grillen, Kaffeehaus, etc), ohne ständig meine DSLR mitzuschleppen. Also schieden alle Aufsteckmikrofone sofort aus.

Nach dem Lesen unendlicher Amazon-Bewertungen und dem Sichten von Youtube-Videomaterial, habe ich mich für einen externen Audio-Rekorder entschieden. Den Zoom H2N.

Zoom H2N
Die Auswahl der Mikrofone im H2N



Das Gerät kann "Stand Alone" betrieben werden. Er wird über zwei Batterien, alternativ Akkus betrieben. Das ist soweit schonmal ganz praktisch. Auf der Unterseite kann man eine normale SD-Karte einschieben. Aktuell habe ich eine relativ kleine 8 GB Karte im Gerät. Bis zu 32 GB soll der Zoom verarbeiten können. Meine längste Testaufnahme in bester Qualität hat mehr als vier Stunden gedauert. Es war immer noch genügend Platz auf der Karte vorhanden.
Das tolle sind die 4 eingebauten Mikrofone (in 5 Mikrofonkapseln), die tolle Stereo-Aufnahmen, aber auch Surround aufnehmen können.

Die ersten Testaufnahmen sind wirklich sehr vielversprechend.

Ich kann das Mikrofon übrigens mit einem kleinen Adapter auch auf dem Blitzschuh der Spiegelreflex festschrauben. Somit bin ich nun gerüstet für alle Eventualitäten. Der Zoom H2N kostet um die 120,00 Euro.